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Unser Profil Wir Jusos sind die Jugendorganisation der SPD. Bei uns engagieren sich SPD- Mitglieder im Alter von 14 bis 35 Jahren. Zudem besteht seit 1994 auch für Nichtparteimitglieder die Möglichkeit bei uns mitzuarbeiten. Die Juso-AG Hörde hat sich im Dezember 2002 neu gegründet. Seither treffen wir uns monatlich zu gemeinsamen Sitzungen, in deren Mittelpunkt Diskussionen und Informationsveranstaltungen zu aktuellen politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Themen stehen. Grundsätzlich wollen wir uns konstruktiv und kritisch an der Ideenfindung und Meinungsbildung zu diesen Themen beteiligen. Besonders aufmerksam verfolgen wir die Entwicklungen in unserem Stadtbezirk. Darüber hinaus stellen wir Vertreter und Delegierte in verschieden Gremien der SPD, wie z.B. dem SPD- Stadtbezirksvorstand, dem KPA (Kommunalpolitischer Arbeitskreis) oder dem Juso- Unterbezirksvorstand. So haben wir die Möglichkeit unsere Meinungen und Standpunkte in diese Gremien zu transportieren. Einen Arbeitsschwerpunkt stellt unser Konzept "Jugend, Kultur und Politik" dar. Hierfür sind die Hörder Jusos auf dem SPD-Bundesparteitag 2007 mit dem Wilhelm-Dröscher-Preis (3. Platz) ausgezeichnet worden. „Jugend, Kultur und Politik“ beinhaltet im Wesentlichen zwei Projekte: Das mittlerweile bundesweit bekannte, legendäre Nachwuchs-Musikfestival „Rock in den Ruinen“ und die Veranstaltungsreihe „Hörde erfahren“.
Rock in den Ruinen „Rock in den Ruinen“ ist ein modernes Musikfestival, das erstmals im Rahmen des Landtagswahlkampfs 1995 durch die Juso AG Hörde und den SPD-Ortsverein Syburg-Bucholz ausgerichtet wurde. Seit dem findet dieses Event jährlich am 30. April an der Dortmunder Hohensyburg statt und ist mittlerweile die mit Abstand größte, regelmäßig stattfindende sozialdemokratische Veranstaltung der Welt! Vor wenigen Jahren hat schließlich der SPD-Stadtbezirk Hörde die organisatorischen Aufgaben des Ortsvereins übernommen. Mittlerweile zählt „Rock in den Ruinen“ zu den herausragenden Ereignissen der Jugendkulturarbeit in unserer Stadt und unserer Region. Entsprechend groß sind der Einzugsbereich und die Wahrnehmung der Veranstaltung in der Öffentlichkeit. Zu diesem Event treffen sich jährlich etwa 10.000, in diesem Jahr sogar 12.000, junge Menschen an dem traditions- und geschichtsreichen Ort hoch über dem Ruhrtal. Neben populären, bereits etablierten Künstlern erhalten hier auch junge Bands – vorwiegend aus der Region – die Möglichkeit, vor einem großen Publikum aufzutreten. So bemühen sich die Jusos talentierte Nachwuchsmusiker gezielt zu fördern. Für einige namhafte Stars wie Sasha, der 1995 mit seiner Band „Junk Food“ bei „Rock in den Ruinen“ auftrat, Cosmo Klein und viele weitere, war dieses Konzert Sprungbrett für ihre nationale und internationale Karriere. In Dortmund existieren zahlreiche kulturelle Einrichtungen, wie das Opernhaus, das Konzerthaus oder das Schauspielhaus. Deren Angebote richten sich jedoch vornehmlich an ältere Generationen. Mit „Rock in den Ruinen“ ist ein Event geschaffen worden, der vor allem Jugendliche und junge Erwachsene anspricht. Und das mit stetig wachsenden Zuschauerzahlen und nach wie vor steigendem Bekanntheitsgrad! Jedes Jahr werden die Eröffnungsreden von populären Vertretern der SPD aus Bundes- und Landespolitik gehalten. Dazu waren in den vergangenen Jahren Hubertus Heil, Klaus Wowereit und Andrea Nahles nach Dortmund gereist. Als regelmäßigen Gast konnten wir bei den letzten Veranstaltungen auch den Bundesvorsitzenden der Jusos, Björn Böhning, an der Hohensyburg begrüßen. Im Rahmen der Imagewerbung verteilen die Hörder Jusos jedes Jahr zahlreiche Giveaways und Informationsmaterialien der SPD. Darüber hinaus organisieren wir stets einen eigenen Infostand auf dem Veranstaltungsgelände. Dort beantworten wir den gesamten Tag lang zahlreiche Fragen der überwiegend jungen Gäste zu verschiedenen Themen aus den Bereichen Kommunal-, Landes-, Bundes- und Europapolitik. Hier gelingt es uns vielfach, Vorurteile gegenüber der Politik abzubauen und auch Verständnis für unpopuläre politische Maßnahmen zu wecken. Gleichzeitig erfahren wir in Diskussionen viel über die Interessen und Sichtweisen, aber auch über die Sorgen, Nöte und Ängste dieser Menschen. Gerade diese Mischung aus Rock und Politik beschert dem Festival und unserer Partei seit Jahren ein positives Medienecho. Presse und Rundfunk berichten ausführlich über die Veranstaltung und auch Fachpublikum aus dem In- und Ausland ist oftmals Bericht erstattend auf der Hohensyburg vertreten.
Hörde erfahren In Hörde vollzieht sich derzeit erfolgreich der wirtschaftliche Strukturwandel. Nach 160 Jahren Stahlproduktion wurde 1998 die letzte Hochofenanlage stillgelegt. Auf der ehemaligen Stahlbrache Phoenix-West entsteht derzeit ein moderner Technologie- und Dienstleistungspark mit den Schwerpunkten Mikrosystem-, Nano-, Informations- und Produktionstechnik. Einige Teilprojekte sind bereits erfolgreich realisiert. Wenige Kilometer entfernt auf Phoenix-Ost wird ein 24 ha großer See angelegt, an dessen Ufer eine attraktive Wohn- und Gewerbebebauung entwickelt werden soll. Gemeinsam mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Gerd Bollermann und dem Heimatforscher Willi Garth haben die Jusos das Projekt „Hörde erfahren“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern adressatengerecht die historischen und modernen Entwicklungen des Stadtbezirks zu vermitteln. Dazu wurden in Zusammenarbeit mit den beiden Hörder Gymnasien, dem Goethe- und dem Phoenix-Gymnasium, mit denen bereits seit Jahren eine gute Zusammenarbeit im Rahmen von Podiumsdiskussionen besteht, vier gleichmäßig über das Schuljahr 2006/2007 verteilte Informationsveranstaltungen durchgeführt. Aufgrund der interessanten Konzeption und der professionellen Organisation erfährt dieses Projekt nicht nur die ausdrückliche Unterstützung der SPD, sondern auch aller anderen in der Bezirksvertretung vertretenen Fraktionen. Am 18. September 2006 fand schließlich die erste Veranstaltung statt. Bei einem historischen Rundgang durch Hörde und der Besichtigung der Hörder Burg wurden die Schülerinnen und Schüler über die wesentlichen Etappen der Hörder Geschichte informiert. Dabei erfuhren sie beispielsweise wie Hörde im Jahr 1340 eigenes Stadtrecht verliehen wurde. Schwerpunkt der Veranstaltung bildete aber vor allem die Industriegeschichte des heutigen Dortmunder Stadtbezirks und die damit verbundenen sozialen Entwicklungen, die mit dem Wandel vom Industrie- zum Dienstleistungsstandort einhergehen. Im November des vergangenen Jahres trafen wir uns gemeinsam mit den beiden Schulklassen an einem Informationszentrum oberhalb des zukünftigen Phoenix-Sees. Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen der Emscher-Genossenschaft wurden die Schülerinnen und Schüler über den Stand der Aushubarbeiten, die geplanten Entwicklungen von Wohn-, Gewerbe- und Freizeitflächen um den See und die Renaturierung der Emscher informiert – ein weltweit herausragendes Projekt, das die Schüler tagtäglich vor ihrer Haustür verfolgen können. Auf dem ehemaligen Stahlstandort Phoenix-West fand am 12. März 2007 die dritte Veranstaltung von „Hörde erfahren“ statt. Die ehemalige Hochofenanlage wurde komplett demontiert und dient mittlerweile in China wieder zu Produktionszwecken. Bei einem Rundgang über das ca. 100 ha große Areal erläuterten Herr Gosse-Kreul von der Landesentwicklungsgesellschaft und Herr Hachmeyer-Isphording vom dortmund-project die Entwicklungsperspektiven des Geländes hin zu einem modernen Technologie- und Dienstleistungspark, auf dem zukünftig 10.000 neue und hochwertige Arbeitsplätze entstehen sollen. Dabei wurden bereits erfolgreich umgesetzte Projekte, wie die MST-Factory, aber auch noch in der Planung oder Umsetzung befindliche, wie das Zentrum für Produktionstechnik, diskutiert. Abschließend referierte der Geschäftsführer der MST-Factory über die Bedeutung der Mikrosystem- und Nanotechnologie, über Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten sowie über Anknüpfungspunkte, Errungenschaften und die Entwicklung der Branche. Abschluss dieses ersten Projektdurchlaufs bildete am 4. Juni 2007 eine hochkarätig besetze, interfraktionelle Diskussionsrunde im Bürgersaal des Stadtbezirks Hörde. Alle teilnehmenden Schüler der vorangegangenen Exkursionen trafen hier mit Landtagsabgeordneten, Ratsmitgliedern, sowie Vertretern der Bezirksvertretung und Verwaltung zusammen um der Frage auf den Grund zu gehen, wie die kennen gelernten Entwicklungen im Stadtbezirk durch politische Entscheidungen initiiert und umgesetzt werden. Gleichsam dient dieser Veranstaltungsteil den Jungen Hördern als Plattform, den Entscheidungsträgern im Stadtbezirk ihre Anregungen und Wünsche hinsichtlich der Stadtentwicklung mitzuteilen und schafft so ein bisher nicht da gewesenes Forum für Schülerinnen und Schüler. Aufgrund des großen Erfolges von „Hörde erfahren“ beabsichtigen die Hörder Jusos eine Fortsetzung des Projekts im kommenden Schuljahr 2007/2008. Dabei wird auch im Vorfeld auch überprüft, ob eine Zusammenarbeit auch mit anderen Schulformen möglich ist. Insbesondere streben wir an im nächsten Schuljahr mit den beiden Realschulen und im darauf folgenden Jahr mit der Haupt- und der Förderschule zusammenzuarbeiten um nach Möglichkeit allen Jugendlichen im Stadtbezirk den Wandel, das Potential und nicht zuletzt die Faszination ihres Stadtbezirks nahe zu bringen.
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